GSB 7.0 Standardlösung

Havariekommando Aktuell

16.1.2019 - Nur noch vereinzelte Ladungsreste an den Stränden Spezialschiff ATLANTIC TONJER im Einsatzgebiet

Seit gestern Abend befindet sich das vom Bergungsunternehmen eingesetzte Spezialschiff ATLANTIC TONJER im Bereich der Emsmündung und bei Borkum. Es soll sich einen Überblick verschaffen und, sofern es die Wetterbedingungen erlauben, Container heben. Derzeit herrschen im Seegebiet Windstärken von bis zu acht Beaufort und Wellenhöhen von bis zu 4m. Deshalb war bisher keine Bergung von Containern möglich.
An den Stränden sind nur noch vereinzelt Ladungsreste der MSC ZOE angetrieben. Im Bereich Krummhörn bei Emden haben gestern 200 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde und der Deichacht Krummhörn auf 20km rund 30m³ Strandgut eingesammelt. Zwei Mitarbeiter des Havariekommandos waren vor Ort, um die Maßnahmen mit zu koordinieren.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier:
Informationen zum Gefahrgutcontainer mit Dibenzoylperoxid (PDF, 210KB, barrierearm)
Informationen zur Verpackung der Gefahrstoffe (PDF, 25KB, barrierearm)
Informationen zu Auswirkungen von Dibenzoylperoxid auf die Meeresumwelt (PDF, 98KB, barrierearm)
Informationen zum IMDG Code (PDF, 23KB, barrierearm)
Informationen zur Kennzeichnung von treibenden Containern (PDF, 23KB, barrierearm)
Informationen zu SMART Container (PDF, 97KB, barrierearm)
Informationen zur Ladungssicherung (PDF, 97KB, barrierearm)
Informationen zur Behandlung von Strandgut (PDF, 24KB, barrierearm)
Informationen zum Parametrischen Rollen (PDF, 102KB, barrierearm)
Informationen zu den Einsatzkräften und Organisationen (PDF, 33KB, barrierearm)

28.11.2018 - Vorbereitung auf den Ernstfall Ölbekämpfungsübung im küstennahen Offshorewindpark

Am 27. November trainierten fünf Spezialschiffe die Beseitigung einer Ölverschmutzung im niedersächsischen Küstengewässer.
„Die Herausforderungen dieser Übung sind die Wassertiefen von nur 1,5 bis 9,4 Meter und die Tatsache, dass sich der Windpark Nordergründe in der Wesermündung befindet, wo hohe Strömungsgeschwindigkeiten herrschen.“, erklärte der Übungsleiter Martin Schröder vom Havariekommando. Hauptziel der Übung war es, weitere Erfahrungen über die Leistungsfähigkeit der Einsatzmittel der Schadstoffunfallbekämpfung in einem Windpark zu erhalten.

16.11.2018 - Havariekommando beendet Gesamteinsatzleitung EEMS COBALT auf dem Weg nach Eemshaven

Die durch die Kollision beschädigte EEMS COBALT läuft aus eigener Kraft nach Eemshaven. Begleitet wird sie vom Schlepper WATERSTROOM und vom Mehrzweckschiff NEUWERK. In der Bordwand der EEMS COBALT befindet sich oberhalb der Wasserlinie ein Loch.
Der Wulstbug der PAKSOY 1 ist stark verbogen. Die PAKSOY 1 lief aus eigener Kraft zur Westerems Reede, wo sie nun ankert. Dort nimmt die Wasserschutzpolizei die Ermittlungsarbeit auf.
Die Einsatzkräfte wurden aus dem Einsatz entlassen. Das Havariekommando hat die niederländische Küstenwache über den Sachverhalt informiert und die Gesamteinsatzleitung um 11:00 Uhr beendet.