GSB 7.0 Standardlösung

Havariekommando Aktuell

15.5.2018 - Ölschadenbekämpfung an der Niedersächsischen Küste Vertragsunterzeichnung in Norden

Weiterer Ausbau der Kompetenzen im Bereich Ölschadenbekämpfung: In Norden wurde heute ein Vertrag über die Zusammenarbeit zwischen dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) unterschrieben. Damit wird der Ortsverband Norden des THW zu einem weiteren Standort aufgebaut, in dem Fachwissen in der Ölschadenbekämpfung gebündelt wird.

„Mit dem Vertrag haben wir eine neue Ebene in der sehr guten Zusammenarbeit zwischen dem THW, dem NLWKN und dem Havariekommando erreicht“, sagte Sabine Lackner, Landesbeauftragte des THW für Bremen und Niedersachsen. „Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des THW hier in Norden erwerben weitere Kompetenzen in der Ölschadenbekämpfung und erhalten die dafür notwendige Ausstattung vom Havariekommando.

28.3.2018 - Veranstaltungshinweis Vortrag zur Havarie der GLORY AMSTERDAM vor Langeoog

Der Schüttgutfrachter GLORY AMSTERDAM lief Ende 2017 im Sturmtief HERWART vor Langeoog auf Grund. Haben die Konzepte zum Schutz unserer Küste versagt? Wie berechtigt ist die Kritik an den Einsatzkräften? Welche Konsequenzen zieht das Havariekommando aus diesem Einsatz? Der Nautische Verein zu Bremerhaven e.V. lädt ein, um über den viel kritisierten Einsatz des Havariekommandos zu diskutieren.

Es referieren: Herr Markus Ulfig, Leiter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf / Herr Hans-Werner Monsees, Leiter des Havariekommandos.

Am 5.April 2018 um 18:30 Uhr im Deutschen Schiffahrtsmuseum am Hans-Scharoun-Platz 1, 27568 Bremerhaven.

Veranstaltungshinweis Nautischer Verein zu Bremerhaven e.V.

1.12.2017 - Neues Mehrzweckschiff für die Nordsee Schiffstaufe in Norddeich

LEYSAND heißt das Mehrzweckschiff, das heute in Norddeich getauft wurde. Es wird vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf der Nordsee eingesetzt werden. Der Neubau ist 40,5 Meter lang und rund neun Meter breit bei einem maximalen Tiefgang von circa zwei Metern. Für den Antrieb sorgen zwei Hauptmaschinen mit einer Gesamtleistung von 750 Kilowatt, die die LEYSAND auf eine Marschgeschwindigkeit von über zehn Knoten bringen können. Für die alltäglichen Transportaufgaben, steht ein 130 Quadratmeter großes Frachtdeck zur Verfügung, das Fahrzeuge über eine neuartige zwölf Meter lange faltbare Heckrampe erreichen.

Für die Schadstoffunfallbekämpfung wird das Ölaufnahmesystem vom Typ „LAMOR“ auf beiden Seiten des Schiffes eingesetzt. Das Havariekommando kann mit der LEYSAND auf ein weiteres leistungsstarkes Ölbekämpfungsschiff zur Bewältigung von komplexen Schadstoffunfällen und zur technischen Hilfeleistung zurückgreifen. Rund zehn Millionen Euro investierte das Land Niedersachsen zusammen mit der Partnergemeinschaft der Küstenländer (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein) zur Bekämpfung von Meeresverschmutzungen in das Mehrzweckschiff.

Zur Pressemitteilung des NLWKN