GSB 7.0 Standardlösung

Havariekommando Aktuell

26.2.2020 - Havariekommando beendet Gesamteinsatzleitung Bergungsschlepper bringen die SANTORINI nach Bremerhaven

Gegen 19:45 Uhr erreichte der Schleppverband mit der SANTORINI und der BUGSIER 30 in Begleitung der NORDIC die Wesermündung. Im Seegebiet etwa zehn Seemeilen (ca. 19km) westlich vom Leuchtturm Alte Weser wurde der zusätzliche Schlepper BUGSIER 5 angespannt. Die NORDIC verließ daraufhin den Schleppverband. Dieser fährt nun in Begleitung des zusätzlichen Schleppers CARL auf der Weser nach Bremerhaven, wo er voraussichtlich zwischen 0:00 Uhr und 1:00 Uhr eintreffen wird. Die SANTORINI geht dort zur Reparatur in die BREDO Werft. Das Havariekommando beendete die Gesamteinsatzleitung um 20:15 Uhr.

13.2.2020 - Havariemanagement 2.0 Podiumsdiskussion mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Behörden

In Oldenburg haben heute Minister Olaf Lies (Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz), Boris Szczesik (Unterweser Reederei GmbH), Kapitän Andreas Mai (Hansestadt Bremisches Hafenamt), Gerd-Christian-Wagner (Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.), Kapitän Stephan Müller (KMR-Marine Surveyors GmbH) und Hans-Werner Monsees (Leiter Havariekommando) zum Thema Havariemanagement diskutiert.

„Die Maritime Notfallvorsorge des Bundes und der Küstenländer befindet sich derzeit auf einem hohen Niveau. Das Erfolgsmodell Havariekommando hat sich bewährt. Wir haben einen sehr guten Vorsorgestandard erreicht. Um auch den künftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, müssen wir alle gemeinsam zusammenarbeiten und die Maritime Notfallvorsorge weiterentwickeln“, erklärte Hans-Werner Monsees. Eingeladen hatten das Maritime Cluster Norddeutschland, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft–Niedersachsen-Bremen und das Unternehmen KMR-Marine Surveyors GmbH.

29.1.2020 - Positive Jahresbilanz 2019 der Sensorflugzeuge Do 228 130 Umweltverschmutzungen in 574 Einsätzen aufgedeckt

Im Jahr 2019 haben die zwei Sensorflugzeuge vom Typ Do 228 insgesamt 574 Einsätze, davon 284 in der Nordsee und 290 in der Ostsee, absolviert, um Umweltverschmutzungen zu entdecken. In 1626 Flugstunden über Nord- und Ostsee konnten die Besatzungen 130 Verschmutzungen dokumentieren. Davon sind 49 Meldungen den deutschen Territorialgewässern zuzuordnen. "Im deutschen Bereich haben wir keine signifikante Veränderung zum Jahr 2018 feststellen können. Die geringe Anzahl der Schadstoffeinleitungen bestätigt auch die präventive Wirkung der Sensorflugzeuge“, erklärt Dirk Reichenbach vom Havariekommando.