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Archiv

Hier finden Sie archivierte Fotos und Texte aus den Rubriken "NEWS" und "Aktuelles".

12.7.2019 - CMA CGM und Havariekommando trainierten gemeinsam für den Ernstfall Notschleppübung vor Rügen

Die CMA CGM Group und das Havariekommando haben am Montag, den 8. Juli, in der Ostsee eine vierstündige Notschleppübung mit dem in 2018 in Dienst gestellten Containerschiff CMA CGM LOUGA durchgeführt. Das Schiff wurde nördlich von Kap Arkona in verschiedenen Formationen notgeschleppt.
Die Übung erfolgte mit den beiden Notschleppern ARKONA und FAIRPLAY-25. Ziel der Übung war es, das Containerschiff daran zu hindern, in einen Windpark zu driften und das Risiko einer möglichen Kollision zu vermeiden.

19.6.2019 - Vier Nationen trainierten unter der Leitung des Havariekommandos Internationale Ölbekämpfungsübung nördlich Helgoland

Heute haben die Besatzungen von 22 Schiffen, einem Ölüberwachungsflugzeug und einem Hubschrauber aus den Niederlanden, Norwegen, Dänemark, Deutschland sowie von der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) den gemeinsamen Einsatz geübt. Nach der simulierten Kollision eines Containerschiffes mit einem Tanker hatte das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung übernommen. Neben der Ölbekämpfung wurde das Bergen eines Fasses mit Gefahrgut auf See trainiert. Die Übung wurde auf der Basis des Bonn Übereinkommens (Bonn Agreement) durchgeführt. Das Abkommen wurde zwischen Anrainerstaaten der Nordsee geschlossen. Es umfasst die gegenseitige Hilfeleistung bei schweren Schiffsunfällen.

29.4.2019 - THW und Havariekommando unterzeichnen Kooperationsvereinbarung Zusammenarbeit weiter ausgebaut

„Unterstützung in Einsatzlagen“ ist der Schwerpunkt der Kooperationsvereinbarung des Landesverbandes Bremen, Niedersachsen des Technischen Hilfswerks (THW) mit dem Havariekommando, die heute in Hannover unterzeichnet wurde. Wenn bei einem Schiffsunglück oder einer anderen Schadenslage der Havariestab einberufen wird, unterstützen von nun an ehrenamtliche THW-Angehörige diesen mit ihrem Fachwissen und Spezialkenntnissen.

11.4.2019 - Havariekommando und Partnerbehörden trainieren in Frankreich Mehrtägige Ölbekämpfungsübung unter realen Bedingungen

Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Havariekommando und seinen Partnerbehörden, von Feuerwehren und vom Technischen Hilfswerk (THW) trainierten in dieser Woche die Ölbekämpfung unter realen Bedingungen. Übungsort war das Gelände von Cedre in Brest, Frankreich, einer international anerkannten Institution in der Bekämpfung von unfallbedingten Gewässerverschmutzungen. Die dort gegebene Möglichkeit, mit echtem Leicht- und Schweröl zu üben, ist europaweit eine Besonderheit.

28.1.2019 - Havariekommando und Feuerwehren trainieren auf Fähre Verletztenversorgungs- und Brandbekämpfungsübung in der Ostsee

Heute Nachmittag haben die Feuerwehren Rostock und Lübeck gemeinsam mit dem Havariekommando die Verletztenversorgung und Brandbekämpfung an Bord einer Fähre geübt. Laut Übungsszenario war im Hydraulikraum der Ostseefähre BERLIN ein Brand ausgebrochen, der sich mit starker Rauchentwicklung bis in das Bordbistro ausbreitete. Es gab insgesamt 20 teils schwer Verletzte mit Brandverletzungen und Rauchvergiftungen. Zwei Brandbekämpfungseinheiten (BBE) der Feuerwehren Rostock und Lübeck, ein Verletztenversorgungsteam (VVT) der Feuerwehr Rostock, das Feuerlöschboot ALBERT WEGENER und Seenotrettungskreuzer ARKONA waren an der Übung beteiligt.

28.1.2019 - Havariekommando beendet Gesamteinsatzleitung Such- und Bergungsmaßnahmen werden fortgesetzt

Heute um 8:00 Uhr hat das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung in der Lage Containerverlust MSC ZOE beendet, nachdem es die Einsatzabschnitte an die jeweils zuständigen Behörden übergeben hat. Die Überwachung der Such- und Bergungsmaßnahmen übernimmt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Emden. Das Bergungsunternehmen ist mit den Schiffen ATLANTIC TONJER, MARE FRISICUM, TENDER 1 und SEAZIP FIX weiterhin im Einsatz.
Die Absuche der Strände auf mögliche weitere Ladungsanlandungen übernehmen die Gemeinden.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier:
Informationen zum Gefahrgutcontainer mit Dibenzoylperoxid (PDF, 210KB, barrierearm)
Informationen zur Verpackung der Gefahrstoffe (PDF, 25KB, barrierearm)
Informationen zu Auswirkungen von Dibenzoylperoxid auf die Meeresumwelt (PDF, 98KB, barrierearm)
Informationen zum IMDG Code (PDF, 23KB, barrierearm)
Informationen zur Kennzeichnung von treibenden Containern (PDF, 23KB, barrierearm)
Informationen zu SMART Container (PDF, 97KB, barrierearm)
Informationen zur Ladungssicherung (PDF, 97KB, barrierearm)
Informationen zur Behandlung von Strandgut (PDF, 24KB, barrierearm)
Informationen zum Parametrischen Rollen (PDF, 102KB, barrierearm)
Informationen zu den Einsatzkräften und Organisationen (PDF, 35KB, barrierearm)

21.1.2019 - ORIENTAL NADESHIKO ist sicher in Cuxhaven angekommen Erster Bergungsversuch erfolgreich

Gegen 12:20 Uhr konnte das Havariekommando die ORIENTAL NADESHIKO aus ihrer Situation befreien. Die Schlepper BUGSIER 2, BUGSIER 20, WULF 4, WULF 9 und das Mehrzweckschiff NEUWERK haben mit einem Gesamtpfahlzug von 282 Tonnen den Havaristen zurück in das Fahrwasser bugsiert. Zuvor wurde die ORIENTAL NADESHIKO um rund 600m³ Ballastwasser geleichtert.
Die Bergungsoperation verlief ohne Zwischenfälle. Der Havarist wurde von den Schleppern BUGSIER 2, WULF 9 und WULF 4 in den Hafen von Cuxhaven geschleppt. Hier hat das Schiff gegen 15 Uhr festgemacht.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier:
Gefahreneinschätzung und Datenblatt zu Ethylendichlorid (EDC) (PDF, 353KB, barrierearm)
Gefahreneinschätzung und Datenblatt zu 1,2-Propylenglykol (PGI) (PDF, 141KB, barrierearm)
Gefahreneinschätzung und Datenblatt zu 1-Methoxy-2-Propanol (Dowanol PM) (PDF, 810KB, barrierearm)
Informationen zu den eingesetzten Einsatzkräften vor Ort (PDF, 29KB, barrierearm)