GSB 7.0 Standardlösung

Archiv

Hier finden Sie archivierte Fotos und Texte aus den Rubriken "NEWS" und "Aktuelles".

Resultate 1 bis 10 von insgesamt 13

1.11.2019 - Havariekommando übt den Ernstfall Notschleppübung mit Rohöltanker auf der Nordsee

Heute trainierten die norwegische Reederei KNUTSEN und das Havariekommando nordwestlich von Helgoland ein Notschleppszenario mit dem Rohöltanker LOCH RANNOCH
[L: 270m, B: 46m, Flagge: United Kingdom]. Ein Boarding Team wurde vom Helikopter für maritime Notfallvorsorge auf dem Tanker abgesetzt, um beim Herstellen einer sicheren Schleppverbindung zu assistieren.

Die Schiffe NEUWERK, MELLUM und NORDIC schleppten den Tanker auf verschiedenen Kursen. Zum Herstellen der Schleppverbindung wurde das Emergency Towing System (ETS) genutzt. Aus operativer Sicht würde das Havariekommando begrüßen, dass auch andere Schiffstypen als Tanker mit vergleichbaren Systemen ausgestattet werden.

16.10.2019 - Havariekommando führt planmäßige Notschleppübung durch Vorbereitung auf die Sturmsaison

Die Nord- und Ostsee gehören zu den Seegebieten mit der höchsten Schiffsverkehrsdichte weltweit. Zur Abwehr von Gefahren für den Schiffsverkehr, aber auch zur Verhütung von der Seeschifffahrt ausgehender Gefahren und schädlicher Umwelteinwirkungen übt das Havariekommando regelmäßig mit seinen Partnern. Eine der Übungen des Jahresübungsplans des Havariekommandos ist das Notschleppen. Ziel ist es dabei, dass ein in Not geratenes, manövrierunfähiges Schiff auf See gehalten werden kann, um eine Strandung oder die Kollision mit Windenergieanlagen zu verhindern. Neben dem Halten eines Havaristen mit der Schleppleine des Notschleppers gehört auch das Aufstoppen eines am Anker treibenden Havaristen zum Notschleppen. Wenn das Herstellen einer Schleppverbindung nicht mehr möglich ist, kann ein sogenannter Notschleppdraggen von einem Notschlepper eingesetzt werden.

13.9.2019 - Havariekommando leitete Operation über der Nordsee Internationale Ölüberwachungsflüge zum Schutz der Meeresumwelt beendet

Von Dienstagfrüh bis Donnerstagabend haben Überwachungsflugzeuge aus sieben Nationen fast 56 Flugstunden über der Nordsee zum Schutz der Meeresumwelt absolviert. Grund hierfür ist die verlängerte Coordinated Extended Pollution Control Operation (Super CEPCO). Ziel der Operation ist es, ein Seegebiet über einen längeren Zeitraum ohne Unterbrechungen auf Verschmutzungen hin zu überwachen und mögliche Umweltsünder zu ermitteln. Auf einem Gebiet von den niederländischen westfriesischen Inseln bis zur Nordwestküste Dänemarks wurden keine Ölverschmutzungen in der Nordsee festgestellt. Insgesamt konnten sechs Gewässerverunreinigungen aus der Luft erfasst werden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Algen zurückzuführen sind.

6.9.2019 - Das Havariekommando beendet Einsatzlage Havarist fest in Brunsbüttel an der Pier

Unter der Leitung des Havariekommandos konnten die Einsatzkräfte aus Cuxhaven und Brunsbüttel den Brand im Maschinenraum des Frachtschiffes KELLY löschen. Nach Wiederherstellung der Energieversorgung wurde der Anker wie geplant gehoben und der Havarist sicher nach Brunsbüttel geschleppt. Nach dem Festmachen des Havaristen in Brunsbüttel beendete das Havariekommando die Einsatzlage.
Die Besatzungsmitglieder des Havaristen werden weiterhin durch die vom Havariekommando eingesetzten Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung betreut.

22.8.2019 - Überwachungsflug und Blick in die Einsatzzentrale Bundesminister Scheuer informiert sich über die Maritime Notfallvorsorge

Heute verschaffte sich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Havariekommando einen Überblick zur Leistungsfähigkeit bei der Bewältigung maritimer Großschadenslagen. Er begleitete einen Überwachungsflug mit dem vom Havariekommando eingesetzten Sensorflugzeug vom Typ Do228. Anschließend begrüßte der Leiter, Hans-Werner Monsees, den Minister in der Einsatzzentrale des Havariekommandos in Cuxhaven.
„Wir freuen uns, dass der Minister sich die Zeit genommen hat, mit uns über die aktuelle Maritime Notfallvorsorge und deren Zukunft zu sprechen.“ erklärte Monsees.

15.8.2019 - Havariekommando trainiert mit verschiedenen Einheiten und Popcorn für den Ernstfall Ölbekämpfungsübung vor Warnemünde mit Schiffen und Drohne

Heute haben sechs Schiffe und eine Drohne unter der Leitung des Havariekommandos die Ölbekämpfung auf See geübt. Die Besatzungen der Schiffe trainierten das Ausbringen einer Ölsperre und das Fahren in Formationen verbunden mit der Ölaufnahme. Für eine realitätsnahe Darstellung wurde der „Ölteppich“ durch 20m3 Popcorn dargestellt.
Zusätzlich setzte das Havariekommando eine Drohne ein, die die Situation aus der Luft aufklärte und Informationen über die Ausbreitung des „Ölteppichs“ lieferte. Erstmalig wurde hierfür eine Drohne der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) eingesetzt.

12.7.2019 - CMA CGM und Havariekommando trainierten gemeinsam für den Ernstfall Notschleppübung vor Rügen

Die CMA CGM Group und das Havariekommando haben am Montag, den 8. Juli, in der Ostsee eine vierstündige Notschleppübung mit dem in 2018 in Dienst gestellten Containerschiff CMA CGM LOUGA durchgeführt. Das Schiff wurde nördlich von Kap Arkona in verschiedenen Formationen notgeschleppt.
Die Übung erfolgte mit den beiden Notschleppern ARKONA und FAIRPLAY-25. Ziel der Übung war es, das Containerschiff daran zu hindern, in einen Windpark zu driften und das Risiko einer möglichen Kollision zu vermeiden.

19.6.2019 - Vier Nationen trainierten unter der Leitung des Havariekommandos Internationale Ölbekämpfungsübung nördlich Helgoland

Heute haben die Besatzungen von 22 Schiffen, einem Ölüberwachungsflugzeug und einem Hubschrauber aus den Niederlanden, Norwegen, Dänemark, Deutschland sowie von der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) den gemeinsamen Einsatz geübt. Nach der simulierten Kollision eines Containerschiffes mit einem Tanker hatte das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung übernommen. Neben der Ölbekämpfung wurde das Bergen eines Fasses mit Gefahrgut auf See trainiert. Die Übung wurde auf der Basis des Bonn Übereinkommens (Bonn Agreement) durchgeführt. Das Abkommen wurde zwischen Anrainerstaaten der Nordsee geschlossen. Es umfasst die gegenseitige Hilfeleistung bei schweren Schiffsunfällen.

29.4.2019 - THW und Havariekommando unterzeichnen Kooperationsvereinbarung Zusammenarbeit weiter ausgebaut

„Unterstützung in Einsatzlagen“ ist der Schwerpunkt der Kooperationsvereinbarung des Landesverbandes Bremen, Niedersachsen des Technischen Hilfswerks (THW) mit dem Havariekommando, die heute in Hannover unterzeichnet wurde. Wenn bei einem Schiffsunglück oder einer anderen Schadenslage der Havariestab einberufen wird, unterstützen von nun an ehrenamtliche THW-Angehörige diesen mit ihrem Fachwissen und Spezialkenntnissen.

11.4.2019 - Havariekommando und Partnerbehörden trainieren in Frankreich Mehrtägige Ölbekämpfungsübung unter realen Bedingungen

Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Havariekommando und seinen Partnerbehörden, von Feuerwehren und vom Technischen Hilfswerk (THW) trainierten in dieser Woche die Ölbekämpfung unter realen Bedingungen. Übungsort war das Gelände von Cedre in Brest, Frankreich, einer international anerkannten Institution in der Bekämpfung von unfallbedingten Gewässerverschmutzungen. Die dort gegebene Möglichkeit, mit echtem Leicht- und Schweröl zu üben, ist europaweit eine Besonderheit.

Resultate 1 bis 10 von insgesamt 13