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Hier finden Sie archivierte Fotos und Texte aus den Rubriken "NEWS" und "Aktuelles".

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20.5.2021 - Offshore-Notfall-Reaktions-Teams trainierten den Ernstfall in Bayern Alpin trifft Maritim

Ihre Fähigkeiten werden bei komplexen Rettungssituationen im Offshore-Bereich gebraucht. Das Spezialgebiet der beiden sogenannten Offshore-Notfall-Reaktions-Teams (ONRT) aus Cuxhaven und Kiel ist die seilgestützte individualmedizinische Rettung von verunfallten Patienten. Sie gewährleisten auch in schwierigsten Einsatzsituationen  eine möglichst schonende und patientengerechte Rettung und Verbringung vom Unfallort zum Krankenhaus. Das ist immer sehr zeitkritisch, so dass hier als  Transportmittel, in der Regel ein Helikopter zum Einsatz kommt. Die Teams bestehen aus jeweils sechs Spezialisten, welche in eine medizinische (Notärzte) und eine technische Komponente (Höhenretter) aufgeteilt sind.

Für das Trainieren des Ernstfalles war eine 12 stündige Busfahrt von der Elbmündung bis ins bayerische Bergland erforderlich. Dort, im Ort Bad Tölz, verfügt die bayerische Bergwacht über eine international einmalige Helikoptersimulationsanlage, um Winchmanöver effektiv unter realistischen Bedingungen, wie Wind, Wetter, Nachtzeiten und Lärm- und Fluggeräusche, trainieren zu können. In einer speziellen Kältekammer werden zusätzlich extreme Offshore- Einsatzbedingungen simuliert.

Auch die seilgestützte Brandbekämpfung auf See wird hier vom Havariekommando trainiert. Der fachliche Austausch mit der Bergwacht und vielen anderen dort trainierenden Spezialeinheiten ist eine weitere wertvolle Synergie.

Die Qualität der Ausbildung kennt auch der bayerische Staatsminister Joachim Herrmann. Ein spontaner Besuch des Ministers erfreute die Teilnehmer des Lehrganges.

Für das Abbilden eines Offshore- Szenarios waren zusätzlich mehrere Mitarbeiter des Havariekommandos unterstützend tätig. Sie simulierten das Maritime Lagezentrum, den On Scene Coordinator (OSC) und auch mal einen ausländischen Kapitän, welcher nur in gebrochenem Englisch kommunizieren konnte.

Am Ende zählte das „Wir“ Gefühl – jedes Teammitglied konnte sich auf den Anderen absolut verlassen. Ein erfolgreicher Lehrgang, welcher unter strengen Hygienevorschriften trotz Pandemie-Bedingungen durchgeführt werden konnte und jedem Einzelnen die Gewissheit gibt, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Die jahrelange intensive Zusammenarbeit zwischen der bayerischen Bergwacht im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung und dem Havariekommando ist maßgeblich für die Qualifizierung der Offshore-Notfall-Reaktions-Teams.    

14.4.2021 - Havariekommando trainiert mit acht Schiffen für den Ernstfall Ölbekämpfungsübung in der Deutschen Bucht

Nach einer Kollision von zwei Schiffen ist in den frühen Morgenstunden ein Containerschiff gesunken, so lautet das Szenario der heutigen Ölbekämpfungsübung unter der Leitung des Havariekommandos.

An der Übung beteiligt waren die Mehrzweckschiffe NEUWERK und MELLUM, der Bagger NORDSEE, die Ölbekämpfungsschiffe LEYSAND, LUNEPLATE, EVERSAND und KNECHTSAND sowie das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff WEGA. Die Aufgabe der Spezialschiffe war es, das Übungsgebiet in verschiedenen Formationen zu durchfahren, um den laut Szenario ausgetretenen Treibstoff von der Wasseroberfläche aufzunehmen.

4.3.2021 - Havariekommando veröffentlicht Jahresbericht 2020 Komplexe Schadenslagen, Höhenrettungstraining, Notschleppen, neue Ölerkennungssysteme

Das Havariekommando veröffentlicht erstmalig einen Jahresbericht und gibt damit einen Überblick über sein Aufgabenspektrum und die in 2020 bewältigten Einsatzlagen. Im vergangenen Jahr war es pandemiebedingt nicht möglich, wie sonst üblich in größeren Runden direkte Gespräche mit Partnern zu führen, Besuchergruppen im Havariekommando zu empfangen und Medientermine anzubieten. Auch deshalb hat das Havariekommando diesen Weg gewählt, um seinen Auftrag transparent zu machen.

Die Vielfältigkeit der Aufgaben, die das Havariekommando bearbeitet, wird in dem Jahresbericht deutlich: Angefangen bei Psychosozialer Notfallversorgung an Bord von Schiffen über Notschleppübungen und neue Ölerkennungssysteme bis zur Ausstattung des Hubschraubers für Maritime Notfallvorsorge finden Lesende praxisnahe Beiträge sowie ein Interview mit einem On Scene Coordinator in der Komplexen Schadenslage SANTORINI.

Der Bericht ist in digitaler Form als Download (siehe unten) und auf Anfrage in gedruckter Form unentgeltlich verfügbar.

Das Havariekommando handelt im Auftrag des Bundes und der fünf norddeutschen Bundesländer (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein). Im Falle einer komplexen Schadenslage auf See übernimmt es die Gesamteinsatzleitung und nutzt dafür die Einsatzmittel des Bundes und der fünf norddeutschen Bundesländer.

Den Download zum Jahresbericht 2020 finden Sie hier:
Jahresbericht 2020 (PDF, 1MB, barrierearm)

9.2.2021 - Havariekommando beendet Gesamteinsatzleitung Schleppverbindung sicher an Bergungsschlepper übergeben

Heute Morgen zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr ist es gelungen, die Schleppverbindung zur PEAK BILBAO von dem Notschlepper NORDIC an den Schlepper BUGSIER 10 zu übergeben. Der Schleppverband war um Mitternacht im windberuhigten Bereich westlich von Helgoland eingetroffen. Die Übergabe der Schleppverbindung erfolgte reibungslos.
Nun läuft der Schleppverband mit der BUGSIER 10 und der PEAK BILBAO in den Hafen nach Wilhelmshaven.

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