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HAVARIEKOMMANDO


CENTRAL COMMAND FOR MARITIME EMERGENCIES

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Inhalt: Expertengruppe "Folgen von Schadstoffunfällen"

Seit das Havariekommando seine Arbeit aufgenommen hat, steht ihm eine Expertengruppe für Umweltfragen unterstützend zur Seite.
Diese Expertengruppe "Folgen von Schadstoffunfällen" wurde vom Bundesumweltministerium (BMU) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium und den Umweltministerien der fünf Küstenländer ins Leben gerufen.

"Die Expertengruppe setzt sich aus Umweltfachleuten zusammen und arbeitet eng mit Umweltbehörden und Forschungsinstituten zusammen. Sie muss im Rahmen ihrer Arbeit die Umweltvorsorge und die Fortentwicklung des Wissens über umweltrelevante Folgen von Unfällen mit Schadstoffen dokumentieren sowie zur Nutzung für die Entscheidungsfindung im Havariekommando auswerten und dem HK mit seinem wissenschaftlichen Fachwissen der verschiedenen Disziplinen zur Verfügung stehen..." Gemeinsamer Beschluss von Bund und Ländern (2004)

Johannes Pastor (BMU) ist der Leiter der Umweltexpertengruppe (UEG). Die Mitglieder der Umweltexpertengruppe kommen aus Umweltinstitutionen und -behörden. Sie beraten das Havariekommando im Rahmen der umfassenden Vorsorgeplanung insbesondere zu ökologischen Folgen von Schadstoffunfällen. Einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt bildet die Abschätzung der Auswirkungen auf Flora und Fauna in sensiblen Lebensräumen, wie dem Wattenmeer der Nordsee und der Boddenlandschaft der Ostsee.

Darüber hinaus stehen die Experten im Rahmen ihrer Fachgebiete der Maritimen Notfallvorsorge für spezielle Umweltfragen zur Verfügung.

Expertengruppe

Umweltexpertengruppe, Treffen im Frühjahr 2011

Mitglieder der Expertengruppe:

Name Institution
Bernem, Dr Karl-Heinz van Helmholtz – Zentrum Geesthacht, Geesthacht
Boedeker, Dieter Bundesamt für Naturschutz (BfN), Insel Vilm
Brenk, Volker  
Damian, Hans-Peter Umweltbundesamt (UBA), Dessau
Farke, Dr. Hubert Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NPV Nds.), Wilhelmshaven
Fleet, David, M. Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN SH),Nationalparkverwaltung Tönning
Gerdts, Dr. Gunnar Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), Biologische Anstalt Helgoland (BAH), Helgoland
Höfer, Dr. Thomas Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin
Jung, Dr. Kristine Common Wadden Sea Secretariat (CWSS); Wilhelmshaven
Leuchs, Dr. Heiko Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) Koblenz
Pastor, Johannes Bundesumweltministerium (BMU), Leiter der Umweltexpertengruppe, Bonn
Theobald, Dr. Norbert Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Hamburg
Voss, Dr. Joachim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig – Holstein (LLUR), Flintbek
Wahrendorf, Dierk-Steffen Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), Koblenz
Weber, Mario von Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG), Güstrow

 

Sitzung der Arbeitsgruppe

Sitzung der AG "Gespräche mit dem HK"
(von rechts: Höfer (BfR, Leiter der AG), Fleet (LKN SH))

Innerhalb der UEG gibt es verschiedene Arbeitsgruppen. In der Arbeitsgruppe "Gespräche mit dem Havariekommando" tagen die Mitglieder jährlich beim Havariekommando in Cuxhaven, insbesondere um die Schadstoffunfälle aus dem vergangenen Jahr mit dem Havariekommando zu erörtern und den aktuellen Beratungsbedarf für das laufende Jahr abzustimmen.

In einer weiteren Arbeitsgruppe der UEG "Untersuchungskonzept großer Schadstoffunfall" werden die Möglichkeiten und Notwendigkeiten von naturwissenschaftlichen Analysen und Untersuchungen bei großen Schadstoffunfällen zusammengetragen. Die diesbezüglichen Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit den laufenden Untersuchungsprogrammen von Bund und Ländern, dem sogenannten Bund-Länder-Messprogramm BLMP.


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