Logo des Havariekommandos

HAVARIEKOMMANDO


CENTRAL COMMAND FOR MARITIME EMERGENCIES

Inhalt: Havariekommando Aktuell

11.8.2016 - Marine und Havariekommando feiern 30-jähriges Jubiläum der Luftüberwachung

40000 Flugstunden auf der Spur von Ölsündern

Die Do 228-212 ist deutlich als Aufklärungsflugzeug erkennbar | Quelle: Havariekommando

Einen Tag vor dem heutigen Jubiläumsfestakt am Marineflugplatz in Nordholz wurde der 13000. Flug in der luftgestützten Seeraumüberwachung ausgeführt. Das bedeutet mehr als 40000 Flugstunden über Nord- und Ostsee.

Die Seeraumüberwachung ist eine Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg): Seit 1986 werden die Ölüberwachungsflugzeuge vom BMVI bereitgestellt und von den Marinepiloten im zivi­len Auftrag geflogen.

„Bei steigender Anzahl der Flugstunden ist die Zahl der gefundenen Verschmutzungen gesunken. Während zu Beginn der luftgestützten Seeraumüberwachung öfter als bei jedem zweiten Flug eine Verschmutzung entdeckt wurde, sind es heute weniger als zwei pro Woche.“ fasst Hans-Werner Monsees, Leiter Havariekommando, den Erfolg der gemeinsamen Mission zusammen.

zur Bildergalerie

6.6.2016 - Havariekommando beendet Einsatz

Keine neuen Paraffinanlandungen auf Borkum

Einsatzkräfte sind mit den Restarbeiten beschäftigt 3.6.16| Quelle: Havariekommando

Seit dem 2. Juni konnten die Einsatzkräfte keine größeren Paraffinanlandungen feststellen. Das Havariekommando hat um 16.30 Uhr die Gesamteinsatzleitung abgegeben.

Die Einsatzkräfte auf Borkum haben seit dem 31. Mai rund 75 Tonnen Paraffin-Sandgemisch auf einem 15 Kilometer langen Strandabschnitt eingesammelt.

Vom 31. Mai bis 2.Juni wurden auf Borkum größere Mengen Paraffin angespült. Auf  Ersuchen des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat das Havariekommando am 2. Juni gegen 15 Uhr die Gesamteinsatzleitung übernommen.


4.6.2016 - Havariekommando trainiert mit neuem Einsatzgerät an der Ostsee

Ölunfallbekämpfungsübung in Putlos

Einsatzkräfte trainieren die Ölbekämpfung| Quelle: Havariekommando | Quelle: Havariekommando

An der schleswig-holsteinischen Ostseeküste trainierte das Technische Hilfswerk (THW) unter der Leitung des Havariekommandos die Ölunfallbekämpfung. In der großangelegten Ausbildungsübung, zu der 16 Fachgruppen Öl des THW anreisten, wurde das neue Material durch die 150 Übungskräfte erstmalig zusammengeführt und gemeinsam erprobt.

Ein Schwerpunkt war die Umsetzung des neuen Arbeitsschutzkonzeptes, für das neue „Ersteinsatzcontainer“ beschafft wurden. Die Übung ist eine Kooperation zwischen dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Havariekommando. Die Übung ist Teil einer Ausbildungsveranstaltung die vom 3.-5.Juni in Putlos stattfindet.    

zur Bildergalerie


9.2.2016 - CSCL INDIAN OCEAN in Hamburg eingetroffen

Havariekommando beendet Einsatz

AIS Bild der Bergung vom 9.2.16 | Quelle: Havariekommando | Quelle: Havariekommando

Der Containerfrachter CSCL INDIAN OCEAN ist um 06:15 Uhr in Hamburg eingetroffen und hat am Predöhlkai festgemacht. Die Schleppreise mit fünf Schleppern vom Havarieort in den Hafen verlief ohne Zwischenfälle. Nach aktuellen Erkenntnissen ist das Schiff voll funktionsfähig. Nun wird die CSCL INDIAN OCEAN neu klassifiziert. Seit 11 Uhr hat das Havariekommando seinen fünftägigen Einsatz beendet. An dem gesamten Einsatz waren 26 Schiffe und das Ölüberwachungsflugzeug des Havariekommandos beteiligt.

zur Bildergalerie


22.1.2016 - Havariekommando übergibt Tatra

LKN.SH erhält Vielzweck-LKW für Ölbekämpfung

Die Geländegängigkeit des Tatra Phoenix | Quelle: Havariekommando

Seit heute verfügt der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) über einen Vielzweck-LKW. Der vom Havariekommando beschaffte Tatra Phoenix 8x8 kann Boote zu Wasser lassen und Ölsperren an Land ziehen. Beladen mit Ölbekämpfungsgerätschaften oder Containern voller Schutzausrüstungen, mit Baggern oder anderem Küstenschutzmaterial kann er sich in schwierigstem Gelände bewegen. Er ist Seilwinde, Kran und Zivilschutzfahrzeug.

Der 24 Tonnen schwere und 510 PS starke LKW ist mit einem 8 x 8 Allradantrieb, einer Einzelradaufhängung und Reifendruckregelanlage dafür ausgelegt, abseits befestigter Straßen bis zu 20 t Nutzlast zu transportieren. Mit seinem Ladekran lassen sich die großen Skimmer für die Ölbekämpfung bis zu 16 m weit ausbringen.

Nach Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern geht heute in Schleswig-Holstein der dritte vom Havariekommando beschaffte Tatra in Betrieb. Das Fahrzeug soll im Alltagsgeschäft des LKN auch im Küstenschutz eingesetzt werden.

 

zur Bildergalerie