NEWS vom 26.11.2009
Erstmals trainierten das Havariekommando und die Dow Olefinverbund GmbH gemeinsam im Ostseeraum. „Nach den erfolgreichen Übungen auf der Nordsee wollen wir unsere Zusammenarbeit auf der Ostsee ebenfalls perfektionieren“, erklären die Beteiligten.
Am 25. und 26. November wurde auf dem Gelände der Grosstanklager-Ölhafen Rostock GmbH (GÖR) gemeinsam mit den Gewässerschutzschiffen (GS) „Arkona“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Stralsund und der GS „Scharhörn“ (WSA Lübeck) die Verladung von Chemikalien geübt.
NEWS vom 9.10.2009
Heute haben sich alle Nordsee-Staaten und die Europäische Gemeinschaft auf die Grundstruktur eines Aktionsplanes zur Bekämpfung von illegalen und unfallbedingten Verschmutzungen des Nordseeraumes und seiner Seewege geeinigt.
Dieser wichtige Schritt hin zu einer sauberen und gesunden Nordsee wurde auf dem jährlichen Treffen der Vertragsparteien des Bonn-Übereinkommen getan. Das Bonn-Übereinkommen ist eine der erfolgreichsten multilateralen Vereinbarungen und ist eine Verpflichtung gegenüber der International Maritime Organisation (IMO).
Das Havariekommando vertritt die Bundesrepublik Deutschland in den Gremien des Bonn-Übereinkommens.
NEWS vom 26.09.2009
Nach weniger als 48 Stunden ist es den Einsatzkräften unter der Leitung des Havariekommandos gelungen, die 222 Meter lange MS „Algoma Discovery“ frei zubekommen. Mit dem heutigen Abendhochwasser bewegte sich der Havarist gegen 18:30 Uhr unter der Zugkraft von fünf Schleppern (450t Pfahlzug) wieder in Richtung Fahrwasser. Die MS „Algoma Discovery“ wird vorerst im Hafen von Brake festmachen.
NEWS vom 24.09.2009
Unter der Leitung des Havariekommandos trainierten die Besatzungen des GS „Neuwerk“ (Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven) und des MS „Danubegas“ (Hartmann Reederei) das Notschleppen eines manövrierunfähigen Flüssiggastankers auf der Außenelbe – Reede. Den zirka 100 Meter langen Tanker hat derzeit das Unternehmen Dow gechartert und ihn für die Notschleppübung bereitgestellt.
NEWS vom 24.07.2009
Die Situation im Hafenbecken hat sich zusehends entspannt
Die Einsatzkräfte der Firma Kompostsysteme Nord konnten die Arbeiten mit schwerem Gerät im Bremer Industriehafen einstellen. Das Öl wurde mit Hilfe von drei Saugwagen, einem Skimmer und dem Schubleichter „Kono“ aus dem betroffenen Hafenbecken abgeschöpft.
Der Havarist war heute Nacht während des Anlegemanövers mit der Pier kollidiert und hatte durch ein circa zwei Meter langes Loch Öl verloren.
NEWS vom 08.07.2009
Die Suche nach dem nicht näher zu bestimmenden Objekt im Bereich der Fehmarnsundbrücke ist vorerst unterbrochen. Es gibt keine weiteren Anhaltspunkte für eine systematische Suche.
Die Einsatzkräfte kehren in den normalen Dienstbetrieb zurück, beobachten das Seegebiet aber mit erhöhter Aufmerksamkeit. Die Gesamteinsatzleitung bleibt zunächst beim Havariekommando, um die Suche sofort wiederaufnehmen zu können, falls es neue Hinweise geben sollte.
Heute haben von Tagesanbruch bis zum frühen Nachmittag Schiffe der Bundespolizei See, der Wasserschutzpolizei, des Zolls, der Bundeswehr und des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, sowie ein Hubschrauber der Wasserschutzpolizei den Fehmarnsund erneut sorgfältig abgesucht. Es wurde kein Objekt gesichtet.
NEWS vom 07.07.2009
Zur Stunde suchen im Bereich der Fehmarnsundbrücke zahlreiche Einsatzkräfte nach einem nicht näher zu bestimmenden Objekt, das im Bereich der Fehmarnsundbrücke gesichtet worden war.
An der Suche sind folgende Schiffe beteiligt:
„Neustrelitz“ der Bundespolizei See
„Deneb“ des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)
„Warder“ der Wasserschutzpolizei
„Privall“ des Zoll
„Munster“ und „Putlos“ der Bundeswehr
außerdem ein Polizeihubschrauber und das Ölüberwachungsflugzeug (Do 228) des Havariekommandos.
Zusätzlich sucht die Schutzpolizei das Gebiet von Land aus ab.
Da es sich nicht auszuschließen lässt, dass es sich bei dem nicht identifizierten Objekt um eine Seemine handelt, hat das Havariekommando heute Mittag die Gesamteinsatzleitung übernommen und koordiniert die Suchmaßnahmen auf See.
NEWS vom 04.06.2009
Spezialisten für Verletztenversorgung trainierten den Ernstfall
"Solche Übungen sind immens wichtig für uns. Alle Beteiligten gewinnen dabei wertvolle Erfahrungen", erklärt der Leiter des Havariekommandos, Hans Werner Monsees.
Insgesamt 200 Einsatzkräfte verteilt auf fünf Schiffe und einen Helikopter haben an der heutigen Übung auf der Unterweser vor Bremerhaven teilgenommen. Unter der Leitung des Havariekommando haben die Berufsfeuerwehren Bremen, Bremerhaven und Cuxhaven, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die Firma Wiking, die Unterweser Reederei (URAG), der Lotsbetriebsverein Bremerhaven und die Deutsche Bundesmarine die Verletztenversorgung auf einem manövrierunfähigen Schiff geübt.
NEWS vom 13.05.2009
Havariekommando, Dow und die Hartmann Reederei proben den Ernstfall
Mitarbeiter des Havariekommandos, der Hartmann Reederei und von Dow haben gemeinsam mit der Besatzung des Gewässerschutzschiffes "Neuwerk" den sicheren Umgang mit Chemikalien geübt.
Die heutige Übung im Hafen Bützfleth gehört in eine Reihe von Übungen, die die Partner in Zukunft gemeinsam gestalten werden.
NEWS vom 16.3.2009
Innenminister Schünemann und Oberbürgermeister Stabbert unterzeichneten Vertrag
"Ich freue mich, dass nun auch die formalen Regelungen zum Einsatz des Cuxhavener Verletztenversorgungsteams getroffen wurden", sagte der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees.
Der niedersächsische Innenminister, Uwe Schünemann, und der Oberbürgermeister der Stadt Cuxhaven, Arno Stabbert, haben heute in Cuxhaven an Bord des Mehrzweckschiffes "Neuwerk" einen Vertrag zur Verletztenversorgung auf See unterzeichnet.
Durch diesen Vertrag zwischen Küstenland und Stadt wird sichergestellt, dass das Verletztenversorgungsteam der Feuerwehr Cuxhaven auch weiterhin seine wichtige Rolle spielen kann bei der medizinischen Versorgung einer Vielzahl Verletzter und Erkrankter auf See.
NEWS vom 18.02.2009
Fachkolloquium des Havariekommandos zum Thema:
Am 18. und 19. Februar 2009 veranstaltet das Havariekommando im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven ein Fachkolloquium. Experten aus dem In- und Ausland erläutern und diskutieren den aktuellen Stand und die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung maritimer Schadenslagen.
Experts conference on:
to be held on February 18th and 19th, 2009. International experts will comment on and discuss the state of the art and the future developments of the international cooperation in marine pollution response.
Weitere Informationen finden Sie hier/ For further information.