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Inhalt: 2008

NEWS vom 29.10.2008

Havariekommando ist Gastgeber für HELCOM-Arbeitsgruppe

Ostsee-Anrainer diskutieren aktuelle Fragen des Ostseeschutzes in Warnemünde

Helcom_logo Havariekommando_logo Das Havariekommando ist diesem Jahr Gastgeber des Treffens der "HELCOM-Response-Group". In Warnemünde erörtern vom 29. bis 31. Oktober 2008 Experten aus neun Ostseeanrainer-Staaten Themen aus dem Maritimen Umweltschutz.

Die HELCOM-Response-Group ist eine von fünf Arbeitsgruppen des Helsinki Übereinkommens (HELCOM - www.helcom.fi) zum Schutz der Maritimen Umwelt im Ostseeraum vor allen Arten der Umweltverschmutzung.

siehe Pressemeldung vom 29.10.2008

NEWS 23.10.2008

10 Jahre nach "Pallas"

Was hat sich geändert?

Pallas treibend brennend in Nordsee Am 29. Oktober 2008 ist es genau zehn Jahre her, dass der mit Holz beladene Frachter "Pallas" vor Amrum gestrandet ist.

Eine Folge des Unglücks ist die Gründung des Havariekommandos, der gemeinsamen Einrichtung des Bundes und der Küstenländer. Seit das Havariekommando am 1. Januar 2003 seinen Dienst aufgenommen hat, wurden erhebliche Qualitätsfortschritte in der Maritimen Notfallvorsorge erzielt.

Das ist aber nicht die einzige Veränderung, die nach der "Pallas-Havarie" vorgenommen wurde. Auf nationaler, europäischer und weltweiter Ebene hat es eine Vielzahl von Verbesserungen in der Unfallvermeidung und im Schadensmanagement gegeben.

Eine Übersicht der erzielten Qualitätsfortschritte finden Sie hier

Eine Übersicht der meisten Veränderungen finden Sie hier

NEWS vom 17.10.2008

5-Jahre Havariekommando

Beim Geburtstags-Empfang: Rückblicke und Perspektiven

5 Jahre Havariekommando

Heute hat das Havariekommando mit einem Empfang in Bremerhaven seinen fünften Geburtstag gefeiert.

Die gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer hat, seit sie ihren Dienstbetrieb am 1. Januar 2003 aufnahm, eine Vielzahl großer und kleinerer Schadensfälle auf See und an der Küste erfolgreich bewältigt. Die entwickelte Einsatzorganisation mit der zentralen Entscheidungskompetenz hat sich dabei in den vergangenen fünf Jahren bewährt.

Das war auch der Tenor der Grußworte und Reden, die während des Empfangs gehalten wurden.

Der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees dankte all denen, die während der vergangenen fünf Jahre dazu beigetragen haben, das Havariekommando als ein erfolgreich operierendes Netzwerk aus verschiedenen Behörden, Organisationen, Instituten und privaten Einrichtungen zu etablieren. "Vieles wurde erreicht, doch die Arbeit geht weiter. Eine Solidargemeinschaft, wie sie Bund und Küstenländer im Havariekommando bilden, lebt nur dann, wenn sie sich ständig fortentwickelt", so Monsees weiter.

siehe Pressemeldung vom 17.10.2008
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NEWS 15.10.2008

Internationale Übung vor Helgoland

Dänemark, die Niederlande und Deutschland trainieren gemeinsam Ölbekämpfung

Tonnenleger Triton und MS MHV 904 schleppen eine Ölsperre

Neun Schiffe aus drei Nationen (NL/DK/G/) haben heute gemeinsam unter der Leitung des Havariekommandos die Bewältigung eines Ölunfalls geübt.

"Diese Übungen mit unseren Nachbarn sind ausgesprochen wichtig für eine erfolgreiche Schadstoffbekämpfung im Schadensfall", sagt der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees. "Kein Land der Welt ist in der Lage alle Ressourcen vorzuhalten, die im Falle eines sehr schweren Unfalls erforderlich sein könnten, deshalb ist es sinnvoll, Ressourcen komplementär vorzuhalten und deren Einsatz regelmäßig gemeinsam zu üben," so Monsees weiter.

siehe Pressemeldung vom 15.10.2008

NEWS vom 10.07.2008

Tiefensee: Für Unfälle auf See gut gerüstet

Havariekommando übte auf der Ostssee

Schlepper Fairplay und Fährschiff Rostock "Für Unfälle auf See sind wir gut gerüstet. Die Organisation und die Leistungsfähigkeit des Havariekommandos haben mich überzeugt. Besonders beeindruckend war das schnelle und reibungslose Zusammenspiel der einzelnen Bergungsspezialisten von Wasserschutzpolizei, Notschleppern, Hubschraubern und Flugzeugen," so Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee nach einer Übung des Havariekommandos heute auf der Reede vor Warnemünde.

"Die Übung war ein voller Erfolg ", kommentiert der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees, den heutigen Vormittag. "Hier wurde zum wiederholten Male deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften des Bundes und der Länder mit privaten Firmen wie Wiking-Helicopters-Services, Scandlines und der ARGE Küstenschutz hervorragend funktioniert ", so Monsees weiter.

siehe Pressemeldung vom 10.07.2008
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NEWS 19.06.2008

Ölspur nordöstlich Rügen entdeckt

Internationale Ölüberwachungsflüge enden erfolgreich

Teilnehmer der CEPCO Heute Vormittag endete ein ausgedehnter, koordinierter Umwelt-Überwachungseinsatz aus der Luft über der Ostsee. Diese sogenannte CEPCO (Coordinated Extended Pollution Control Operation) dauerte vom vergangenen Dienstag (17.6.) bis heute.

Die internationalen Besatzungen der Sensorflugzeuge entdeckten während des CEPCOs insgesamt 11 Verschmutzungen: drei in Dänemark, zwei Schweden, eine in Polen und fünf in Deutschland. Eine der Verschmutzungen wurde nordöstlich von Rügen entdeckt. Sie ist 60 km lang und verläuft von Nordwesten nach Südwesten. Die Bundespolizei See ermittelt zur Zeit gegen den mutmaßlichen Verursacher

siehe Pressemeldung vom 19.6.2008

NEWS vom 13.06.2008

Krisenübung in der Kadetrinne

Kollision zwischen Tanker und Fähre simuliert

Logos der Beteiligten Die deutsche BP, BP Shipping in London, das Havariekommando in Cuxhaven, die Lübecker Fähr-Reederei TT-Line und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben ihre Strukturen und Fähigkeiten im gemeinsamen Unfallmanagement getestet.

In der Stabsrahmenübung BALTEX 08 simulierten die Partner aus Wirtschaft und Behörden eine Kollision zwischen einem Tanker und einem Fährschiff. Der angenommene Unfall "ereignete" sich in der Kadetrinne nördlich von Rostock. Die Kadetrinne ist ein besonders verkehrsreiches Gebiet in der Ostsee.

Geübt wurde unter anderem die Kommunikation der verschiedenen Lagenzentren, Krisenstäbe und der Pressestellen. Im Einsatzfall ist die schnelle Abstimmung der Beteiligten untereinander von entscheidender Bedeutung.

Die Übung hat allen Mitwirkenden wertvolle Erkenntnisse für die erfolgreiche Bewältigung von Einsatzlagen gebracht.

NEWS vom 01.01.2008

Fünf Jahre Havariekommando

Ein Qualitätssprung in der Maritimen Notfallvorsorge

Logo des Havariekommando Am 1. Januar 2008 bestand das Havariekommando fünf Jahre. Seit seinem Bestehen hat diese gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer eine Vielzahl größerer und kleinerer Schadensfälle auf See und an der Küste erfolgreich abgearbeitet. Die entwickelte Einsatzorganisation mit den Entscheidungskompetenzen hat sich dabei in den vergangenen fünf Jahren bei der Bewältigung von Schadenslagen durchaus bewährt. Das Havariekommando wird dazu in den kommenden Monaten einen Themenschwerpunkt mit Veranstaltungen und Publikationen gestalten.

NEWS 13.03.2008

Notschleppen wird vorbereitet

Mehrere Schlepper sind bei den Havaristen

Kühlschiff "Hope Bay" liegt vor Anker
Quelle: Bundespolizei See

Das Kühlschiff "Hope Bay", das in der Elbmündung nach einem Maschinenausfall vor Anker liegt, ist von mehreren Schleppern angelaufen worden. Die bereits in der Nacht zu Hilfe geeilte "Oceanic" hatte versucht eine Schleppverbindung herzustellen. Bei diesem Versuch kam es aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse und des starken Seegangs zu einer Berührung der beiden Schiffe. Die "Oceanic" ist daraufhin mit eigener Kraft nach Cuxhaven eingelaufen. Die Untersuchungen der Schäden an den Schiffen ergaben, dass im hinteren Bereich der "Oceanic" ein leichter Schaden entstanden ist. Dabei lief eine unbekannte Menge Dieselöl aus.

siehe Pressemeldung Nr. 3a/b vom 13.3.2008
siehe Pressemeldung vom 13.3.2008

NEWS vom 13.03.2008

Zwei Schiffe auf See in Not geraten

Havariekommando übernimmt Gesamteinsatzleitung für zwei Einsatzlagen in der Nordsee

In der vergangenen Nacht mussten im deutschen Seegebiet zwei Schiffe aufgrund der Sturmlage und technischer Probleme Notankern. Das Havariekommando in Cuxhaven, als gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer, hat in beiden Fällen die Gesamteinsatzleitung übernommen.

siehe Pressemeldung vom 13.3.2008

NEWS 13.03.2008

Tankschiff treibt manövrierunfähig vor Norderney

Havariekommando übernimmt Gesamteinsatzleitung

Tankschiff "Navkios" liegt vor Anker Aufgrund des Ausfalls der Ruderanlage treibt die "Navkios", ein 117 Meter langes, unter Zyprischer Flagge fahrendes Tankschiff manövrierunfähig in südöstlicher Richtung vor Norderney. In der Nacht zu Donnerstag hat die "Navkios" die zuständige Verkehrszentrale um Hilfe gebeten. Die "Navkios" ist unbeladen. Das Mehrzweckschiff "Mellum" des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven ist für Sicherungs- und Hilfsmaßnahmen auf dem Weg zum Havaristen.

siehe Pressemeldung vom 13.3.2008

NEWS 08.03.2008

Ladungsbrand "Patricia S" in Brunsbüttel

Schiff kann den Hafen erlassen

Schlepper Parat kühlt das Schiff Die Lage auf der MS "Patricia S" hat sich so weit stabilisiert, dass das Schiff den Hafen verlassen kann. Den ganzen Tag über haben Einsatzkräfte der Feuerwehren Brunsbüttel und Stade, sowie Fachberater der Werksfeuerwehr Bayer-Brunsbüttel kontinuierlich Messreihen an der Ladung durchgeführt. Zunächst zeigten sich dabei relativ konstante Temperaturen im unteren Toleranzbereich, in den letzten Stunden sind dann die Temperaturen weiter auf eine unkritische Marke gesunken.

Nach der Einschätzung von hinzugezogenen Experten und Fachberatern haben die vom Havariekommando eingeleiten Maßnahmen letztlich zu der positiven Entwicklung geführt, dass die "Patricia S" nun ihre Reise nach Pasajes in Nordspanien fortsetzen kann.

siehe Pressemeldung vom 8.3.2008

NEWS 07.02.2008

Keine neuen Ölanlandungen an der schleswig-holsteinischen Westküste

Havariekommando hat Gesamteinsatzleitung abgegeben

Verölte Trauerenten auf Amrum Während der vergangenen Tage wurden an der schleswig-holsteinischen Westküste keine neuen Ölanlandungen festgestellt und nur sehr vereinzelt wurden verölte Vögel gesichtet. Das Havariekommando hat deshalb die Gesamteinsatzleitung abgegeben.

Bis gestern wurden rund 1200 tote verölte Seevögel eingesammelt. Etwa 300 Vögel werden in den dafür vorgesehenen Stationen versorgt.

siehe Pressemeldung Nr. 6 vom 12.02.2008
siehe Pressemeldung Nr. 5 vom 08.02.2008
siehe Pressemeldung Nr. 4 vom 07.02.2008
siehe Pressemeldung Nr. 3 vom 06.02.2008
siehe Pressemeldung Nr. 2 vom 05.02.2008
siehe Pressemeldung Nr. 1 vom 05.02.2008

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