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Inhalt: 2007

NEWS vom 12.12.2007

"Duncan Island": Gesamtzusammenfassung der verölten Vögel liegt vor

Analyseergebnisse der Ölproben liegen vor

Samtente Nachdem während der vergangenen Tage die einzelnen Zählergebnisse verölter Vögel von allen ostfriesischen Inseln und der niedersächsischen Küste zusammengetragen wurden, liegt das vorerst endgültige Ergebnis vor: Die Gesamtzahl der gesichteten, verölten Vögel beträgt 1644.

Die Untersuchung von mehr als 50 Referenz-Ölproben beim Bundesamt für Seeschifffahrt- und Hydrographie (BSH) hat ergeben, dass die Ölverschmutzungen auf den ostfriesischen Inseln und entlang der niedersächsischen Küsten aus dem Tank der "Duncan Island" stammen.

NEWS vom 15.11.2007

Ölverschmutzungen auf ostfriesischen Inseln

Keine neuen Ölanlandungen

Ölschlieren vor Carolinensiel Heute haben Strandläufer und ein Hubschrauber der Bundespolizei erneut die betroffenen Gebiete abgesucht. Es wurden keine Verschmutzungen festgestellt.

In den betroffenen Gebieten wurden vereinzelt verölte Vögel gefunden. Sie werden, wann immer es möglich und sinnvoll ist, in Pflegestationen behandelt.

 

NEWS vom 7.11.2007

Ölverschmutzungen auf ostfriesischen Inseln

Zusammenhang mit leckgeschlagenen Bananenfrachter wird untersucht

Leck im Rumpf des Bananenfrachters An den Stränden der Inseln Juist, Norderney, Baltrum und Langeoog ist mit der letzen Flut Öl angeschwemmt worden. Auf Norderney wurden zudem einige verölte Vögel gefunden. Ob die Verschmutzungen von dem leckgeschlagenen Bananenfrachter "Duncan Island" stammen wird untersucht. Die Reinigungsarbeiten werden voraussichtlich morgen nach der Flut beginnen.

Am heutigen Nachmittag war das fußballgroße Leck, durch das der Bananenfrachter "Duncan Island" zeitweise Öl verloren hatte, abgedichtet worden. Die Ermittlungsbehörden haben ihre Arbeit fortgesetzt.

NEWS vom 6.11.2007

Bananenfrachter verliert Öl

"Duncan Island" sicher an der Pier in Cuxhaven

Frachter an der Pier.Beschädigter Container Der in der Nordsee leckgeschlagene Bananenfrachter "Duncan Island" liegt sicher an der Pier in Cuxhaven. Aus dem fußballgroßen Loch, das sich oberhalb der Wasserlinie befindet, tritt kein weiteres Öl aus. Experten habe die Lage jetzt als sicher eingestuft.

Die Cuxhavener Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) waren vor Ort, um die Container an Bord der "Duncan Island" und das Leck zu sichern.

Das Havariekommando hatte um 19.15 Uhr die Gesamteinsatzleitung übernommen und das Schiff aufgefordert, Cuxhaven anzulaufen.

siehe Pressemeldung vom 6.11.2007

NEWS vom 17.10.2007

EU-Workshop zur Schwerölbekämpfung

Experten aus ganz Europa beraten über die Bekämpfung von Ölverschmutzungen an Ufern und Stränden

Workshopteilnehmer vor Geraetedepot in Cuxhaven In Cuxhaven fand vom 15. – 17. Oktober ein EU-Workshop zur Ölbekämpfung statt, zu dem das Havariekommando und das Technische Hilfswerk eingeladen hatten. Neben den Gastgebern aus Deutschland nahmen 23 Experten aus 13 Nationen teil. Ziel des Workshops war es Schwerpunkte und Empfehlungen auszuarbeiten, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Ölbekämpfung zu optimieren.

siehe Pressemeldung vom 17.10.2007

NEWS vom 19.09.2007

Keine neuen Ölanlandungen auf den ostfriesischen Inseln

Havariekommando gibt Gesamteinsatzleitung ab

Bei den Begehungen auf den Inseln Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge wurden keine neuen Ölanlandungen beobachtet werden. Die Reinigungsarbeiten sind abgeschlossen. Das Havariekommando erklärt den "komplexen Schadstoffunfall" für beendet und gibt die Gesamteinsatzleitung ab.

siehe Pressemeldung vom 19.09.2007

NEWS vom 18.09.2007

Ölverschmutzungen auf Spiekeroog weitgehend beseitigt

Vermutlich Rückstände einer Tankladung

Helfer bei der Strandreinigung Nachdem auf der Insel Spiekeroog nur noch sehr geringe Mengen Öl gefunden werden, gilt die Reinigung der Strände nun als weitgehend abgeschlossen.

Bei den Ölverschmutzungen, die in der vergangenen Woche auf Wangerooge und Spiekeroog aufgetretenen waren, handelt es sich vermutlich um Rückstände einer Tankladung. Das hat die Untersuchung von Ölproben ergeben, die das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im Auftrag des Havariekommandos durchgeführt hat.

siehe Pressemeldung vom 18.09.2007

NEWS vom 17.09.2007

Hochmotivierte Einsatzkräfte und Besatzungen

Erfolgreiche Havariekommando-Übung vor Warnemünde

Notschleppen einer Fähre. Feuerwehrleute entern Fähre Heute trainierten Feuerwehrleute, sowie die Besatzungen von Notschleppern, Gewässerschutzschiffen und der Scandlines Fähre MECKLENBURG-VORPOMMERN vor Warnemünde ihre Zusammenarbeit im Notfallmanagement.

Dabei standen sowohl die Schiffsbrandbekämpfung und das Notschleppen als auch die Kommunikation aller beteiligten Einheiten untereinander auf dem Übungsplan. Die Reederei Scandlines und das Havariekommando arbeiten bereits seit einigen Jahren im Notfallmanagement zusammen.

NEWS vom 15.09.2007

Effektives Management und kooperative Anstrengungen führen zum Erfolg

Mehr als tausend Einsatzkräfte trainieren die Ölschadenbekämpfung in Travemünde

Ulf Bustorff am Rednerpult, Zuhoerer in Einsatzkleidung An diesem Wochenende haben das Havariekommando und das Technische Hilfswerk eine gemeinsame Übung zur Ölschadenbekämpfung in Lübeck-Travemünde durchgeführt. In der fiktiven Schadenlage waren sowohl Mecklenburg-Vorpommern als auch Schleswig-Holstein von einer Ölkatastrophe bedroht. Dabei trainierten mehr als tausend Einsatzkräfte ...

siehe Pressemeldungen vom: 15.09.2007

NEWS vom 15.09.2007

Keine neuen Ölanlandungen auf den ostfriesischen Inseln

Reinigungsarbeiten sind vorerst eingestellt worden

In der vergangenen Nacht sind keine neuen Ölklumpen an die Strände der ostfriesischen Inseln Wangerooge und Spiekeroog angespült worden. Jetzt sind nur noch vereinzelt, sehr geringe und nicht mehr zu bekämpfende Verschmutzungen sichtbar.

Die betroffenen Gebiete werden aber weiterhin, trotz der guten Nachrichten von heute früh, aus der Luft mit einem Flugzeug und einem Hubschrauber und am Boden durch Strandläufer auf mögliche Ölverschmutzungen kontrolliert.

siehe Pressemeldung vom 15.09.2007

NEWS vom 14.09.2007

Erneut geringe Mengen Öl auf Spiekeroog angespült

Reinigungsarbeiten auf Wangerooge beendet

Durch das Mittagshochwasser wurden erneut geringe Mengen Öl auf Spiekeroog angespült. Ein etwa 3 km langer Streifen auf der Westseite der Insel ist mit kleinen Ölklumpen verschmutzt. Dort gehen die Reinigungsarbeiten weiter. Auf der Insel Wangerooge sind die Reinigungsarbeiten vorerst abgeschlossen. Die Einsatzkräfte haben dort etwa 50 kg Öl-Sandgemisch aufgenommen.

siehe Pressemeldungen vom:14.09.2007

NEWS vom 14.09.2007

Reinigungsarbeiten laufen erfolgreich

Ölverschmutzung auf ostfriesischen Inseln

Die Reinigungsarbeiten auf den Inseln Wangerooge und Spiekeroog sind in vollem Gange. Auf Spiekeroog sind bereits 80% des angespülten Öls entfernt worden.

Gestern waren auf den Stränden von Spiekeroog und Wangerooge erhebliche Ölverschmutzungen gefunden worden. Das Havariekommando hat daraufhin die Gesamteinsatzleitung übernommen.

siehe Pressemeldung vom 14.09.2007

NEWS vom 13.09.2007

Ölverschmutzung auf ostfriesischen Inseln

Havariekommando hat die Einsatzleitung übernommen

Auf den ostfriesischen Inseln Wangerooge und Spiekeroog ist heute Öl angespült worden.

Im östlichen Bereich der Insel Wangerooge wurden mehrere Ölflecken mit einem Durchmesser von zirka 2 Metern gefunden. Auf Spiekeroog haben Strandläufer auf der Nord,- auf der Ost- und auf der Westseite Ölverschmutzung von mehreren Kilometern Länge und etwa 30 Zentimetern Breite entdeckt.

Das Havariekommando hat um 17 Uhr die Gesamteinsatzleitung übernommen

siehe Pressemeldungen vom:13.09.2007

NEWS vom 08.08.2007

Exportartikel: Maritime Notfallvorsorge

Havariekommando ist Partner in türkisch-deutschen Twinning Projekt

Gruppenbild mit Senator Nagel "Im Grunde betreibt das Havariekommando Wirtschaftsförderung, wenn es seine Arbeitsweise der türkischen Schifffahrtsbehörde vorstellt", sagte der Bremer Hafensenator Ralf Nagel heute anläßlich des Besuches einer türkischen Delegation beim Havariekommando.

Der Besuch hochrangiger Vertreter der türkischen Schifffahrtsbehörde ist Bestandteil eines türkisch-deutschen "Twinning-Projektes" und hat das Ziel, die Maritime Notfallvorsorge in der Türkei zu verbessern."

"Die Zusammenarbeit zwischen der türkischen Schifffahrtsbehörde und dem Havariekommando gestaltet sich außordentlich positiv und für beide Seiten nutzbringend",fasst der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees, die Kooperation der beiden Behörden zusammen.

siehe Pressemeldung vom 08.08.2007

NEWS vom 19.07.2007

Bundesumweltminister von Übung "begeistert"

Minister Gabriel in FliegermonturBundesumweltminister Sigmar Gabriel informierte sich über die Arbeit des Havariekommandos

"Ich bin begeistert", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nach einer Schadstoffunfallbekämpfungsübung, die das Havariekommando in der Kieler Bucht geleitet hat.

Am Rande der Übung testete Minister Gabriel die Flexibilität des Havariekommandos, in dem er sich spontan von einem Hubschrauber der Deutschen Marine aufwinschen ließ und sich so einen Überblick über das Übungsgeschehen aus der Luft verschaffte.

Der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees, war mit der Übung sehr zufrieden und bewertete sie als "vollen Erfolg".

siehe Pressemeldungen vom:19.07.2007

Hier finden Sie weitere Bilder der Übung.

NEWS vom 14.06.2007

Notschleppübung in der Deutschen Bucht

Havariekommando und norwegische Reederei ziehen positives Fazit

Notschleppübung Unter der Leitung des Havariekommandos trainierten die Besatzungen der Gewässerschutzschiffe "Mellum" (WSA Wilhelmshaven) und "Neuwerk" (WSA Cuxhaven) sowie des Tankers "Karen Knutsen" (Reederei Knutsen) das Notschleppen eines manövrierunfähig in der Deutschen Bucht treibenden Tankers.

Die Reederei Knutsen hatte die rund 280 m lange "Karen Knutsen", die im Alltagsbetrieb als Shuttletanker zwischen den Ölfeldern der Nordsee und den Nordseehäfen dient, kostenlos zu Übungszwecken zur Verfügung gestellt.

Das Havariekommando führt zu Trainings- und Erprobungszwecken vor den deutschen Küsten regelmäßig Notschleppübungen mit den verschiedensten Schiffstypen (Tanker, Containerschiff, Autotransporter, Fähren usw.) durch.

siehe Pressemeldung vom 14.06.2007

NEWS vom 19.05.2007

Am Ostseestrand konnte Entwarnung gegeben werden

Die vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern in Auftrag gegebene Analyse der am Ostseestrand aufgefundenen Substanz hat ergeben, dass es sich hierbei um Hartparaffin handelt.

Eine Gesundheitsgefährdung geht von diesem Stoff nicht aus.

Dem koordinierten Einsatz von insgesamt 100 Helfern der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes unter Zuhilfenahme von schwerem Gerät ist es zu verdanken, dass die verschmutzten Strände zwischen Graal-Müritz und Wustrow bereits bis zum Mittag weitestgehend gereinigt werden können. Das zu entsorgende Material wird auf Mulden und Radladern verladen und einer geordneten Entsorgung zugeführt.

Durch die überwiegend manuelle Aufnahme kann die Aufnahmemenge insgesamt auf ca. 200 m3 begrenzt werden.

Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlung des Verursachers aufgenommen.

siehe Pressemeldung vom 19.05.2007

NEWS vom 20.04.2007

Erste dänisch-deutsche Übung des Havariekommandos

Dänische und deutsche Einsatzkräfte trainieren gemeinsam in der Flensburger Förde.

Am Sonnabend, den 28. April 2007, werden in der Flensburger Förde unter der Leitung des Havariekommandos dänische und deutsche Einsatzkräfte zum ersten Mal gemeinsam die Verletztenversorgung und Brandbekämpfung auf See trainieren.

siehe Pressemeldung vom 20.04.2007

NEWS vom 30.03.2007

Havariekommando übergibt Gabelstapler

Dock-Tor vor FehmarnDas Havariekommando hat sechs neue Geländegabelstapler für die Ölschadensbekämpfung übergeben

Das Havariekommando hat heute auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) in Cuxhaven je einen Geländegabelstapler an die THW Ortverbände Cuxhaven und Bremerhaven übergeben. Vier weitere Geländegabelstapler werden in den nächsten Wochen an die THW Ortsverbände in Hamburg, Kiel, Rostock und Stralsund ausgeliefert werden. Alle sechs Großgeräte werden in der Ölschadensbekämpfung eingesetzt werden.

siehe Pressemeldungen vom:
30.03.2007