NEWS vom 30.06.2010
Unter der Leitung des Havariekommandos haben heute die Schiffe "Neuwerk", "Mellum", "ÖSK1", "Leyhörn", "Odin/Lüttmoor", "Thor" und die "Rüttersiel" das Bekämpfen eines Ölteppich geübt. Während der Übung wurden die Abläufe und die Formationsfahrt für die Schadstoffbekämpfung trainiert. Als Simulationsmittel hat das Havariekommando Popcorn eingesetzt, da es sich auf der Wasseroberfläche ähnlich wie Öl verhält.
NEWS vom 04.06.2010
Die Reinigungsarbeiten auf Usedom, in Gören und auf der Greifswalder Oie sind vorerst abgeschlossen.
Insgesamt wurden 80 Kubikmeter Paraffin-Sandgemisch eingesammelt. Dabei waren bis zu 170 Einsatzkräfte eingesetzt.
Heute Vormittag war der gesamte Strand von Peenemünde bis Ahlbeck erneut nach Paraffinklumpen abgesucht worden. Im Bereich Fischerhütte Ückeritz bis Zempin waren erneut kleine Mengen Paraffin angeschwemmt worden, die jedoch bis heute Mittag beseitigt waren.
Im Bereich Koserow, Zempin, Loddin und Greifswalder Oie wurden geringe Anschwemmungen gefunden. Sie wurden von Mitarbeiten und Helfern der Gemeinden entfernt.
Es ist nicht auszuschließen, dass weiterhin kleinere Paraffinmengen von See angeschwemmt werden. Für diesen Fall wurde eine Rufbereitschaft der gemeinsamen integrierte Leitstelle OVP/UHGW eingerichtet.
Das Havariekommando hat um 14:45 Uhr die Gesamteinsatzleitung abgegeben.
NEWS vom 23.05.2010
Heute in den frühen Abendstunden wurden die Reinigungsarbeiten an der Nordküste Rügens erfolgreich beendet. Das Havariekommando gibt die Gesamteinsatzleitung ab.
Mehr als 100 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) und der Freiwilligen Feuerwehren auf Rügen sind die Strände abgegangen und haben rund 100 Kubikmeter Paraffinklumpen eingesammelt. Insgesamt wurden 18 Kilometer Strand gereinigt. Besonders die Reinigung des Kieselstrandes in der Nähe von Kap Arkona gestaltete sich aufwändig.
NEWS vom 03.05.2010
Für die Kolleginnen und Kollegen der Medien und natürlich auch für andere Interessierte haben wir eine Sammlung von nützlichen Links und Antworten zu Fragen rund um das Thema Ölbekämpfung zusammengestellt.
NEWS vom 17.03.2010
Heute wurde vom Marinefliegergeschwader 3 (MFG 3) die 30 000. Flugstunde im Rahmen der Ölüberwachung geflogen. So konnten seit Beginn der Ölaufklärung aus der Luft 4116 Verschmutzungen entdeckt und 565 einem Verursacher zugeordnet werden.
„Die 13 Piloten, 9 Operateure und Techniker des Marinefliegergeschwaders in Nordholz sind an 365 Tagen im Jahr für uns einsatzbereit“, sagt der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees. „Sie erfüllen ihre Aufgabe mir sehr viel Engagement und hohem Idealismus. Ihre Professionalität hat den Ölfliegern viel Anerkennung im In- und Ausland eingebracht“, so Monsees weiter.
Der Stellvertretende Kommandeur der Fliegende Gruppe, Fregattenkapitän Oliver Ottmüller würdigt die hervorragenden Leistungen in seiner Ansprache. „Die Ölaufklärungskomponente ist eines der Aushängeschilder des Geschwaders. Die Leistung des fliegenden und technischen Personals verdient besondere Anerkennung“, so der Stabsoffizier.
NEWS vom 22.02.2010
Die Zahl der gemeldeten Verschmutzungen im deutschen Hoheitsgebiet und in der Ausschließlichen Wirtschaftszone
ist erneut gesunken.
Obwohl die Ölaufklärungsflugzeuge des Havariekommandos (DO 228) im vergangen Jahr öfter und länger
in der Luft waren, sind die gemeldeten Verschmutzungen von 66 Meldungen im Jahre 2008 auf 45 Meldungen im Jahre 2009 gesunken.
Dies entspricht einer Abnahme um fast -32 %. Insgesamt wurden 593 Einsätze geflogen (336 Nordsee, 257 Ostsee), das
entspricht 1569 Flugstunden über See. (913 Nordsee, 656 Ostsee)

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