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HAVARIEKOMMANDO


CENTRAL COMMAND FOR MARITIME EMERGENCIES

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Inhalt: Havariekommando Aktuell

22.7.2014 - Niederlande und Deutschland erweitern Zusammenarbeit

Vier Notschlepper und ein Autotransporter

AMARANTH schleppt Autotransporter OTELLO, NORDIC und NEUWERK im Hintergrund| Quelle: Havariekommando

Im Gebiet der Seegrenze zwischen den Niederlanden und Deutschland haben die Niederländische Küstenwache und das Havariekommando das Notschleppen eines Autotransporters trainiert. Die OTELLO (L:199m, B: 32m) der schwedischen Reederei Wallenius www.walleniuslines.com wurde nacheinander von den Mehrzweckschiffen MELLUM (WSA Wilhelmshaven) und NEUWERK (WSA Cuxhaven) sowie von den Notschleppern IEVOLI AMARANTH (Niederländische  Küstenwache) und NORDIC auf verschiedenen Kursen geschleppt.

„Bei der Übung ging es hauptsächlich  um  operativ-taktische Aspekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Das Handwerkszeug des Notschleppen beherrschen deutsche und niederländische Besatzungen gleichermaßen.“, beschreibt der OSC (Einsatzleiter vor Ort), Wolfgang Knopf,  die Übungsziele.


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9.7.2014 - Havariekommando, Dow und die Hartmann Reederei proben den Ernstfall

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Besatzung der DANUBEGAS in Schutzanzügen| Quelle: Havariekommando Brandbekämpfungseinheit an Bord der DANUBEGAS| Quelle: Havariekommando

Unter der Leitung des Havariekommandos trainierten heute Vormittag die Besatzungen des MSZ „Neuwerk“ (Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven), des MS „Danubegas“ (Hartmann Reederei) und Einsatzkräfte der Hamburger Feuerwehr die Bewältigung eines Chemieunfalls.
Die „Danubegas“ ist ein zirka 100 Meter langer Flüssiggastanker, den zurzeit das Unternehmen Dow gechartert hat und für die  heutige Übung zur Verfügung stellte.

Die heutige Übung auf der Elbe gehört in eine Reihe von Übungen, die Dow, die Reederei Hartmann und das Havariekommando seit 2009 regelmäßig durchführen.

Von dieser Zusammenarbeit der Privatwirtschaft mit einer Behörde ziehen alle Beteiligten erheblichen Nutzen, darin sind sich die Partner einig.

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18.6.2014 - Wichtige Erkenntnisse für weitere Zusammenarbeit

Deutsch-Dänische Übung beendet

Eine Ölsperre wird ausgebracht| Quelle: Havariekommando

Deutsche und dänische Einsatzkräfte haben gestern und heute die Strandreinigung nach einem schweren Ölunfall geübt.
Bei der Übung stand nicht so sehr die Realitätsnähe im Mittelpunkt, sondern das gegenseitige Kennenlernen der jeweiligen Strukturen und Geräte. Der Schwerpunkt der Übung lag dabei auf der Kommunikation der Stäbe in Esbjerg, Hojer, Husum und Cuxhaven.

An der Übung waren auf deutscher Seite fünf THW-Ortsverbände mit 45 Einsatzkräften beteiligt. Der Stab in Husum war mit 15 Personen, der des Havariekommandos in Cuxhaven mit sechs Personen besetzt.

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17.6.2014 - Havariekommando trainiert in dänischen Gewässern

Internationale Ölbekämpfungsübung westlich der Insel Römö

Gemeinsam stoppten die Einsatzkräfte den vermeintlichen Ölaustritt| Quelle: Havariekommando

Heute leitete die dänische Marine eine Ölbekämpfungsübung mit acht Schiffen im Seegebiet westlich von Römö. Bei dieser sogenannten DenGerNeth-Übung trainieren dänische, niederländische und deutsche Einsatzkräfte die Zusammenarbeit bei einem schweren Ölunfall auf See.

Das Mehrzweckschiff MELLUM repräsentierte zusammen mit dem Nationalen Einsatzleiter Ort des Havariekommandos die Bundesrepublik Deutschland. Die Aufgabe war es, die MELLUM in die Nähe des Havaristendarstellers zu leiten und zusammen mit den niederländischen Kollegen die Ölbekämpfung sicherzustellen.

DenGerNeth-Übungen finden jedes Jahr statt und werden reihum von einem der drei Partnerstaaten Dänemark, Deutschland und den Niederlanden veranstaltet. Für die diesjährige Übung wurde angenommen, dass ein Schiff erhebliche Mengen Öl verloren hat, die eine Gefahr für die Umwelt bedeuten. Die Aufgabe der Einsatzkräfte war es, einen Schaden für die Umwelt zu verhindern oder zumindest zu minimieren.

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16.6.2014 - Neues Mehrzweckschiff für die Ostsee

Schiffstaufe in Husum

HAITHABU an der Pier| Quelle: Havariekommando

HAITHABU (L: :39m, B:10m) heißt das Mehrzweckschiff, das heute in Husum getauft wurde. Es wird nach einer kurzen Erprobungsphase in der Nordsee seinen Heimathafen Kiel anlaufen und vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) in der Ostsee eingesetzt werden.

Das Schiff hat 10 Millionen Euro gekostet und wurde vom Land Schleswig-Holstein und den übrigen vier Küstenländern gemeinsam finanziert.

"Mit der HAITHABU steht uns nun ein weiteres Einsatzmittel zur Verfügung, das eine Lücke in unseren Bekämpfungskapazitäten füllt. Wir können damit die Folgen eines Ölunfalls besser begrenzen oder sogar beseitigen“, erklärt der Leiter des Havariekommandos,  Hans-Werner Monsees

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20.5.2014 - Maschinenraumbrand nördlich Helgoland

Schleppverbindung steht - Havariekommando beendet Einsatz

Die Brandbekämpfungseinheit an Bord der SEA GALE| Quelle: Havariekommando

Gegen 18:30 Uhr hat das Havariekommando seinen Einsatz im Fall des Offshoreversorgers SEA GALE beendet. Seit 13:30 Uhr sind die Brände auf der SEA GALE gelöscht. Insgesamt hatte es drei Brandherde im Maschinenraum und im Abgassystem des Schiffes gegeben.

Ein von der Reederei der SEA GALE beauftragter Schlepper ist am Nachmittag eingetroffen und hat eine Schleppverbindung hergestellt. Er wird die SEA GALE nach Dänemark schleppen. Das Mehrzweckschiff MELLUM begleitet vorsorglich den Schleppverband bis alle Windparks passiert sind.

Heute Morgen brach ein Brand im Maschinenraum des Offshoreversorges SEA GALE aus. Personen wurden während des Brandes nicht verletzt. Um 9 Uhr übenahm das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung und leitete die Brandbekämpfungsmaßnahmen 15 Seemeilen nördlich von Helgoland.

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7.5.2014 - Gesunkener Kutter „Wattenmeer“

Fischkutter in Brunsbüttel - Havariekommando beendet Einsatz

Am Abend hat der WAL den Havaristen sicher an Bord| Quelle: Havariekommando

Seit Mittag liegt der Schwimmkran TK10 WAL zusammen mit dem Fischkutter WATTENMEER im Hafen von Brunsbüttel. Die Situation hat sich damit entspannt und das Havariekommando hat seinen Einsatz nach 62 Stunden beendet.

Bereits gestern Abend ist es den Bergungsspezialisten gelungen, den am 29. April gesunkenen Fischkutter WATTENMEER auf den Schwimmkran TK10 WAL zu hieven.

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