Inhalt: Havariekommando Aktuell
8.5. - 9.5.2013 - Kollision auf der Außenweser
Einsatz nach 48 Stunden beendet
Der Schleppverband mit 14 Containern hat am 9. Mai gegen 18:30 Uhr den Hafen von Bremerhaven erreicht. Die mit Holz beladenen Container sind bei der Kollision zwischen dem Containerschiff MAERSK KALMAR (L:299m, B: 42m, Flagge: Niederlande, Besatzung 28 Personen) und dem Feederschiff CONMAR AVENUE (L: 151m, B: 24m, Flagge: AntiguaBarbuda, Besatzung: 13 Personen) auf der Außenweser über Bord gegangen.
Bei der Kollision am 8. Mai wurden keine Personen verletzt. Während die MAERSK KALMAR mit eigener Kraft in den Hafen von Bremerhaven fuhr, lag die CONMAR AVENUE auf Grund. Sie wurde um 18:30 Uhr befreit und ebenfalls nach Bremerhaven geschleppt.
Die verlorene Fracht wurde anschließend von Schleppern und dem Mehrzweckschiff NEUWERK gesichert und später, mittels eines Schwimmkranes, auf einen Ponton verladen. Am Nachmittag des 9. Mai war die Bergung der Container abgeschlossen. Abends erreichte der Schleppverband den Hafen von Bremerhaven. Damit hat sich die Situation entspannt und das Havariekommando beendet seinen Einsatz am 9. Mai um 18:30 Uhr.
23.4.2013 - Havariekommando setzt künftig Rostocker Notärzte auf See ein
Das Team der Rostocker Berufsfeuerwehr ist ab dem 1. Mai einsatzbereit
„Von Borkum bis Usedom haben wir sogenannte Verletztenversorgungsteams stationiert, die wir im Falle eines schweren Schiffsunfalls für die medizinische Erstversorgung auf See einsetzen. Vom 1. Mai an werden wir auch das Team der Berufsfeuerwehr Rostock bei diesen Einsätzen alarmieren“, erklärt Yvonne Blunk, Leiterin des Fachbereiches Verletztenversorgung und Brandbekämpfung im Havariekommando.
Das Team besteht aus einem leitenden Notarzt, einem Notarzt und vier Rettungsassistenten und erhielt vom Havariekommando eine spezielle Ausbildung für die Herausforderungen auf Nord- und Ostsee.
Mit der Indienststellung der Rostocker Einheit verfügt das Havariekommando entlang der deutschen Küste über zehn Verletztenversorgungsteams.
18.4.2013 - Havariekommando hat Gesamteinsatzleitung abgegeben
NORFOLK EXPRESS sicher in Bremerhaven
Seit 18:45 Uhr liegt die NORFOLK EXPRESS sicher an der Stromkaje in Bremerhaven. Um 19:30 Uhr hat das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung abgegeben.
Heute Morgen gegen 9:30 Uhr war die NORFOLK EXPRESS EXPRESS (L: 245, B: 45, Flagge Bermudas, Besatzung 29 Personen) auf einen Leitdamm in der Außenweser aufgelaufen. Das Schiff befand sich auf dem Weg nach LeHavre.
27.2. - 28.2.2013 - 3. Bremerhavener Fachkolloquium
10 Jahre Havariekommando - eine Bilanz
Das Deutsche Schiffahrtsmuseum Bremerhaven ist Treffpunkt für 200 nationale und internationale Experten aus dem maritimen Bereich. Das zweitägige Kolloquium des Havariekommandos dient den Fachleuten als Diskussionsforum für alle Themenbereiche des maritimen Notfallmanagements.
Unter dem Thema "10 Jahre Havariekommando" geht es auf dem 3. Bremerhavener Fachkolloquium beispielsweise um die Havarien der COSTA CONCORDIA und der MSC FLAMINIA, um denkbare komplexe Rettungssituationen in Offshorewindparks und die Zukunft des Maritimen Notfallmanagements in Nord- und Ostsee.
Das Bremerhavener Fachkolloquium wird vor allem in diesem Jahr den Schulterschluss zwischen Vergangenheit und Gegenwart vollziehen, um die Aufgaben der Zukunft zu meistern.
2.2.2013 - STATENGRACHT sicher an der Pier in Rostock
Havariekommando gibt Gesamteinsatzleitung ab
Um 10 Uhr hat der Stückgutfrachter STATENGRACHT im Rostocker Hafen festgemacht. Damit ist das Schiff sicher und das Havariekommando kann die Einsatzleitung abgeben.
Das Stückgutschiff KATRE liegt seit 7:45 Uhr sicher im Hafen von Mukran.
In der vergangenen Nacht kollidierten 22 km (12 sm) nördlich von Rügen aus bisher unbekannten Gründen das Stückgutschiff KATRE (L: 88 m, B: 13 m, Flagge: Malta) und das Stückgutschiff STATENGRACHT (L: 172 m, B: 25 m, Flagge: Niederlande).
Personen kamen nicht zu Schaden, Schadstoffe sind nach bisherigen Erkenntnissen nicht ausgetreten.
Im Rumpf der STATENGRACHT entstand im vorderen Drittel ein Loch unterhalb der Wasserlinie.
Die KATRE hat nach bisherigen Erkenntnissen leichte Schäden im Bugbereich. Beide Schiffe werden in den Häfen von den zuständigen Behörden untersucht werden.
31.1.2013 - CORAL ACE sicher im Hafen
Havariekommando beendet Einsatz
Begleitet vom MZS MELLUM hat die CORAL ACE (L: 186 m, B: 31 m, Flagge: Panama) gegen 13 Uhr im Hafen von Wilhelmshaven festgemacht.
Die Situation hat sich damit entspannt und das Havariekommando hat die Gesamteinsatzleitung abgegeben.
Die LISA SCHULTE (L: 230 m, B: 32 m, Flagge: Zypern) liegt vor Wilhelmshaven auf Reede.
Beide Havaristen werden auf ihren Positionen untersucht.
Die weiteren Maßnahmen werden von den Schiffseignern und den zuständigen Behörden vor Ort veranlasst.
In der Nacht waren beide Schiffe aus noch ungeklärter Ursache auf der Reede Neue Weser Nord kollidiert. Es wurden keine Personen verletzt.
Auf Ersuchen des WSA Wilhelmshaven hatte das Havariekommando in den frühen Morgenstunden die Gesamteinsatzleitung übernommen. Durch die Kollision entstand auf der Backbordseite der CORAL ACE ein ca. 3 m x 4 m großes Loch oberhalb der Wasserlinie. Die LISA SCHULTE weist zwei kleinere Lecks am Bug des Schiffes auf.
Beide Schiffe waren unbeladen. Im Auftrag des Havariekommandos hatte das MZS MELLUM die CORAL ACE in den Hafen begeleitet, während die LISA SCHULTE unter Lotsenberatung die Reede vor Wilhelmshaven ansteuerte.
8.11.2012 - MSC FLAMINA Einsatz beendet
Das Havariekommando hat die Gesamteinsatzleitung abgegeben
Heute morgen um 10:00 Uhr hat das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung im Schadensfall MSC FLAMINIA für beendet erklärt. Nachdem die „heißen Container“ entladen wurden, handelt es sich nun um normale Entladungs- und Entsorgungsarbeiten, die keiner weiteren Koordinierung durch das HK bedürfen.
Am 20. August 2012 war das Havariekommando mit den Planungen für die Rückkehr der MSC FLAMINIA in deutsche Gewässer beauftragt worden. In den vergangenen zwölf Wochen leitete der Havariestab den Einsatz von rund 20 Unternehmen und 30 Behörden. Mehr...
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Pressekontakt: Dr. Ulrike Windhövel, Tel.: 04721 – 56 71 70
14.8.2012 - Tankschiff "Katja" nahe Minsener Oog auf Grund
Schiff nach wenigen Stunden wieder freigekommen
Gegen 11:30 Uhr hat das Tankschiff "Katja" in ihren eigentlichen Zielhafen Wilhelmshaven festgemacht. Durch den Einsatz mehrerer Schlepper ist der Havarist gegen 6:15 Uhr wieder freigekommen. Auf dem Weg nach Wilhelmshaven wurde das Schiff sicherheitshalber von Schleppern eskortiert. Das Havariekommando hat die Gesamteinsatzleitung um 12 Uhr abgegeben.
Heute Nacht gegen 1:00 Uhr ist das Tankschiff „Katja“ (L:232m, B:42 m, Flagge: Bahamas) bei ablaufendem Wasser in der Nähe der Vogelschutzinsel „Minsener Oog“ festgekommen. Das Havariekommando hat die Gesamteinsatzleitung übernommen. Das Tankschiff hat rund 87 000 t Rohöl an Bord. Während des Einsatzes ist kein Öl ausgetreten.










